Ein Brief an die Welt

Ein Brief an die Welt

Eigentlich sollte unser aller Leben immer einfacher und angenehmer werden. Tut es aber nicht. Das Leben wird immer teurer, der Behördengang immer aufwendiger, die Informationen immer fragmentierter, die Lügen immer schamloser, die Beziehungen immer komplexer, die Medien immer einseitiger, die Mantras immer unsinniger und die Gräben in der Gesellschaft immer tiefer.

Es wird Zeit für eine Standortbestimmung.


Die Mächtigen dieser Welt wünschen die Welt zu verändern. Ohne diese Veränderungen sei unsere Zukunft, die Zukunft der gesamten Menschheit in Gefahr. Es sei nur zu unserem Besten. Die Mächtigen dieser Welt sagen, wir würden bedroht durch Kriege, Hunger, Terror, Armut, Ungerechtigkeit, Krankheit, Arbeitslosigkeit und die Sonnenstrahlen. Sie sagen, sie hätten eine Lösung erarbeitet. Ihre Lösung lautet Agenda 2030.

Aber diese kleine Gruppe besitzt mehr als die Hälfte der ganzen Welt und wurde während Corona noch reicher. All die Firmen und Unternehmen, die weltweit durch die Corona Massnahmen pleite gegangen sind, werden nun von diesen Mächtigen zum Schnäppchen Preis aufgekauft.

Die Mächtigen verdienen an den Kriegen ein Schweinegeld, handeln an den Aktienmärkten unser Getreide, besitzen den grössten Teil des Ackerlandes und ihnen gehören die grössten Medienhäuser und die Wälder, die das Holz für das Papier liefern. Sie bestimmen, welche Nachrichten wir hören und worüber die Welt spricht. Sie bestimmen, wer und was gerade angesagt ist und wer und was nicht. Sie reden von Meinungs- und Pressefreiheit und blasen gleichzeitig zum Angriff auf alles, was eine andere Meinung hat als sie.

Sie besitzen Luxus-Flugzeuge, wohnen in riesigen Villen, feiern auf noch grösseren Jachten und reden von Nachhaltigkeit. Wir sollen über unser Konsumverhalten nachdenken, während sie unsere Daten überall im Netz abgreifen, um die Welt mit verlogener Werbung zuzukleistern, um dekadente Bedürfnisse zu erzeugen, um uns ihren billigen Schrott anzudrehen, den wir dann zu gigantischen Müllbergen auftürmen und ins Meer kippen, weil er nichts taugt oder einfach nicht mehr angesagt ist. Die Verpackung hat mehr Nährwert als der Inhalt, ist aber genauso giftig.

Die Klimaerwärmung ist nur politisches Marketing, mit dem die Stufen zum Tempel der Macht ausgelegt sind. Über Umweltschutz müssen wir längst nicht mehr diskutieren, ich habe nie jemanden getroffen, der dies nicht für richtig und wichtig hält. Aber nun streiten wir über Klima und Wetter und allen Wissenschaftlern, die auch auf natürliche Zyklen hinzuweisen versuchen, wird das Mikrofon abgedreht und sie werden als Klimaleugner von der Bühne gejagt. Sollten sie allerdings recht behalten, stehen wir alle bald mit herunter gelassener Hose da und sind so richtig am Arsch.

Die Mächtigen möchten nun auch den Himmel bestäuben, mit dem Stratospheric Controlled Perturbation Experiment (SCoPEx) sollen Sonnenstrahlen ins Weltall zurück reflektiert werden. Ein Experiment mit nicht abschätzbaren Folgen. Wenn es schief geht, brauchen wir erst gar nicht zu jammern, denn schliessllich haben wir den Klimawandel verursacht. Dass dies dann überhaupt keine Rolle mehr spielen wird, blenden alle Beteiligten aus.

Auch reden wir lieber über Gewalt und insbesondere über Gewalt an Frauen und toxische Männlichkeit als darüber, dass Geld die Hauptursache für Streit auf der Welt ist. Die Mächtigen gaukeln uns vor, dass gerade deshalb Gleichberechtigung, Bildung, Arbeit und fairer Lohn wichtige Ziele seien. Als ob Geld jemals von Arbeit gekommen wäre. Wer Geld hat, hat es geerbt, gewonnen oder gestohlen.

Neben Geld reden wir auch gerne über Liebe. Über welche Liebe denn? Die zu fetten Bankkonten, schnellen Autos, hohem Sozialstatus oder braunrunden Plastiktitten? Von den chronischen Fremdgängern über die Serien-Monogamisten bis hin zu den Käfigtierpächtern – für alle ist die Liebe nur noch Mittel zum Zweck. Wie bei Zalando wollen wir das Beste für möglichst wenig Geld, was nicht passt wird umgetauscht, mit emotionalem Terror angepasst oder weggeworfen. Wir wollen keine Familie sein, wir wollen nur eine haben, um sie zeigen zu können. Wissen ist Macht und wie gelangen wir an Wissen? Über Beziehungen – am besten sind einseitige Abhängigkeitsverhältnisse.

So bleiben Wissen und Macht stets im selben Kreis. Die Elite gibt sich doch nicht mit dem gemeinen Arbeitervolk ab. Die Inder werden gerne für ihr religiöses Kastensystem kritisiert, dass wir ein wirtschaftliches Kastensystem haben, ist natürlich etwas ganz anderes. Natürlich gibt es Ausnahmen – aus Schneewittchen wurde Plastiktittchen, da bringen selbst Präsidenten, Bundesräte und Kanzler einen verloren Schuh zurück.

Wie konnte es bloss so weit kommen fragen sie sich vielleicht. Ich weiss nicht, fragen sie sich das? Natürlich tun sie das, sonst hätten sie nicht bis hierhin gelesen. Einfach dass ich das kurz erwähnt habe, ich mag sie jetzt schon. Ich glaube, alles nahm seinen Anfang mit der Erfindung der Religion. Jetzt wissen sie, warum ich ihnen vorher Honig um den Mund geschmiert habe. Das war wirklich eine brillante Meisterleistung der Mächtigen. Der Glaube an eine überirdische göttliche Existenz, die wir weder sehen, hören, riechen, fühlen noch schmecken können. Ohne jeden Beweis. Wer es auch nur wagte, sich über die holprige Faktenlage Gedanken zu machen, war ein Wahrheitsleugner. Es ist nicht der Glaube oder Gott an sich, – sondern das Gottesbild und unsere Art zu glauben, welches zum Kernproblem wurde.

Wir haben schon vor langer Zeit aufgehört zu suchen, weil wir glauben, schon gefunden zu haben. Und all jenen, die meinen, sie hätten die klassischen Religionen sowieso überwunden, sage ich: Schminkt euch euer selbstgerechtes Lächeln aus dem Gesicht, denn euer interreligiöses Tetris mit herausgepickten Rosinen hat mit der Suche nach der Wahrheit überhaupt nichts zu tun. Es ist nichts anderes als pseudospirituelle Masturbation.

Mit den Religionen wurden alle Probleme, die wir heute haben, eingepflanzt und sind seit Tausenden von Jahren Teil unserer Identität, Kultur, Wahrnehmung und dem Verständnis unserer Welt und unseres Platzes darin. Die Religionen sind das Fundament von unserem Medien-, Bildungs-, Gesundheits-, Banken-, Macht- und Sozialsystem.

Die Tempel, Kirchen und Moscheen waren die ersten Medienunternehmen und die heiligen Bücher ihre Zeitungen. Die Rabbis und Priester waren die ersten Reporter der Wochenschau. Die Religionen definierten die Moral, das Gesetz und sie definierten auch gleich die Grundlagen dazu. So wurden wir darauf trainiert Grundlagen, Experten und die Geschichten, die sie uns erzählen, nicht zu hinterfragen und einfach zu glauben. Denn anders ist es nicht zu erklären, dass niemandem aufgefallen ist, dass die Kirchen und Moscheen immer grösser wurden, während für die Armen nur eine Schüssel Suppe übrigblieb. Die Religion wurde zum Staat und die Götter wurden ausgetauscht. Eine Trennung gab es nie, die kalte Milch wurde nur gut verrührt im heissen Kaffee, jetzt sind die Berührungslinien nicht mehr ganz so einfach auszumachen.

So glauben wir heute auch den Ärzten und Politikern, dass es ihnen nur um unsere Gesundheit gehe, obwohl das gesamte Gesundheitssystem nur mit einer kranken Gesellschaft funktioniert und so richtig fette Rendite abwirft. Unser medizinisches Wissen verdoppelt sich alle 72 Stunden und trotzdem sind die Menschen wohl noch nie so krank gewesen. Fast jeder vierte leidet unter wiederkehrenden chronischen Schmerzen, jeder fünfte hat eine Angststörung, jeder achte leidet an einer Depression. Man braucht wirklich nicht die hellste Kerze auf der Torte zu sein, um zu merken, dass hier etwas ganz arg in Schieflage geraten ist. Apropos Torte noch ein Bonus: 2025 wird das chinesische Gesundheitssystem kollabieren, weil es dann zu viele Diabetes Typ 2 geben wird. Zucker ist einer der Hauptursachen für die meisten Zivilisationserkrankungen, aber auch er wird an der Börse gehandelt.

Natürlich erzählen uns die mächtigen auch Erfolgsgeschichten. Der Hunger und die Armut würden weniger werden. Schaut man jedoch genauer hin, finden wir heraus, dass sie lediglich die Definition angepasst haben. Abrakadabra.

Gehören sie zu den Menschen, die dieses Spiel schon längst durchschaut haben, sind sie dennoch einer Lüge auf den Leim gekrochen. Der wohl grössten Lüge überhaupt: Wir glauben, dass wir machtlos seien und nichts dagegen tun könnten. Wenn dem so wäre, würden sie dann alle kritischen Stimmen derart systematisch und vehement zu unterdrücken versuchen?

Fortsetzung folgt…

Jack Kabey

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