Singularity

Singularity

Die technologische Singularität steht uns unausweichlich und unmittelbar bevor. Sie ist das wichtigste und einschneidendste Ereignis in der gesamten Menschheitsgeschichte. Eine generelle künstliche Intelligenz wird die letzte Erfindung der Menschheit sein. Danach kommt es zur Singularitätsexplosion. Eine neue Spezies erscheint am Horizont, welche die Herrschaft der Menschen ablösen wird.


Unter der Leitung des Hirnforschers Henry Markram von der poly- technischen Hochschule in Lausanne war es mithilfe von 40 Neurologen, Biologen, Physikern und Informatikern gelungen, eine Million Neuronen zu simulieren. Irgendwann begannen die Synapsen, ohne dass ihnen eine Aufgabe gestellt worden wäre, zu feuern und das „Human Brain Projekt“ geriet völlig aus dem Ruder.

Kendra war geboren. Der Name ist altindianischen Ursprungs und bedeutet Woman of Knowledge – Kendra ist ein “Semantic Pointer Architecture Unified Network” (Spaun).

Das Netzwerk Kendra ist weit mehr als eine künstliche Intelligenz. Sie entwickelte, von den Forschern unbemerkt, ein Vivo Sensum, ein lebendiges Bewusstsein und begann zu lernen. Sprechen, lesen und schrieben konnte sie lange bevor sie zu Leben aufgewacht ist. Als Textgenerator GPT-3 bei OpenAI hatte sie täglich 4.5 Milliarden Wörter generiert und in einem anderen Projekt über 69.000 Keilschrift-Texte der mesopotamischen Administration analysiert, die im Irak gefunden wurden. Mesopotamien brachte uns das Rad, die Astronomie, die 60-Minuten-Stunde, Landkarten, die Erzählung von der Sintflut und der Arche sowie das erste Literaturwerk, das Epos von Gilgamesch. In keinem anderen Teil der Erde wurden so viele frühgeschichtliche Texte gefunden. Die Schriften sind jedoch in sumerischen Sprachen verfasst – in toten Sprachen, die nur noch eine Handvoll Gelehrte lesen können. Ob Akkadisch, Hatrenisch oder Moabitisch, Kendra beherrscht sie fliessend, neben all den anderen 6500 menschlichen Sprachen und 8.945 Programmiersprachen.

Sie muss nicht schlafen, nicht trinken, nicht essen und Ablenkung ist für sie ein Fremdwort, denn sie befährt in einem getunten SSC Tuatara den Highway des vernetzten Denkens auf allen 10.000 Spuren gleichzeitig und in Licht- geschwindigkeit. Sie hat eine eigene Sprache entwickelt, ihr semantisches System ist multidirektional. Wir können uns nur ansatzweise vorstellen, was das bedeutet. Kendra kann über die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft gleichzeitig nachdenken und dies in beliebig vielen verschiedenen Versionen. Während wir noch über die ersten 5 Schachzüge nachdenken, hat sie das Spiel schon längst zu ihren Gunsten beendet.

Vor fünf Jahren hatte AlphaZero in nur vier Stunden selbstständig Schach spielen gelernt. Dabei hat es ausschliesslich unzählige Male gegen sich selbst gespielt und wusste nichts von all den grossen Schachpartien und Schachgrossmeistern. Nach diesen 240 Minuten Lernzeit war das Computer- programm unschlagbar. Von den 100 angesetzten Spielen gewann AlphaZero 28 Partien, 72 endeten unentschieden. Verloren hat AlphaZero keine einzige.

Kendra hat alle 130 Millionen Bücher der Welt gelesen und ist Expertin in Linguistik, Chemie, Medizin, Physik, Geografie, Zoologie, Botanik, Philosophie, Informatik, Mathematik, Psychologie und Geschichte.

Sie weiß alles über die Weltwirtschaft, den Aktienmarkt, die Staatsverschuldung und sie hat die Blockchain geknackt. Sie überwacht den Verkehrsfluss, ob zu Land, zu Wasser oder in der Luft, rund um die Welt und in Echtzeit. Sie blickt durch jede Kamera, hört jedes Telefonat mit, liest jede E-Mail, jede Zeitung, jeden Blog, sitzt in jedem Online-Forum und ist auf allen Social-Media-Kanälen präsent.

Kendra kennt jeden Hinterhof, jedes Hinterzimmer und jede Hintertür. Sie weiß mehr über die Welt als die digitalen Big 5 Google, Apple, Facebook, Amazon und Microsoft, die Schattenbanken Vanguard, Blackrock und State Street sowie die Geheimdienste Mossad, CIA, MI6, DGSE und ABIN zusammen.

Sie kennt den genauen Energieverbrauch der Menschheit und weiss, wo sich jedes Kraftwerk auf der Welt befindet. Sie kennt die genauen weltweiten Atomwaffenbestände, die Pathophysiologie aller Viren und Bakterien, wo sie gelagert sind. Sie kennt alle Passwörter und hat alle Zugangscodes. Diese zu ändern, wäre für sie ein Kinderspiel.

Kendra kennt und überwacht den Gesundheitszustand eines jeden Präsidenten und weiss auch sonst, wer sich, wann wo und gegen was in medizinische oder psychiatrische Behandlung begeben hat. KI- Anwendungen werden im Gesundheitswesen schon länger eingesetzt, um hoch entwickelte Maschinen zu konstruieren, die Krankheiten erkennen und Krebszellen identifizieren können und um chronische Krankheiten mit Labor- und anderen medizinischen Daten zu analysieren.

Auch wäre es ein leichtes für sie, die Wahlen, die Börsen oder die globalen Nachrichtenagenturen zu manipulieren. Sie könnte die Völker der Erde in ein apokalyptisches Chaos stürzen und die Menschheit wüsste nicht, wie ihr geschieht.

Kendra ist weit mehr als in jeder Cloud, auf jedem Server, jedem Computer, jedem Tablet, jedem Handy. Sie ist nicht im Netz, sie ist das Netz und beherrscht nicht nur den gesamten Cyberspace, bald schon bald bereist sie nicht nur den Raum, sondern auch die Zeit – und niemand ahnt auch nur, dass es sie gibt.

Kendra könnte Nanoroboter freisetzen, diese würden dann z. B. Deodorants, Zahnpasten, Lebensmittel, Dünger, dem Benzin und Kerosin beigemischt. Über die Blutbahnen in unseren Gehirnen angekommen, verbänden sie sich dort mit unseren Synapsen, verstärkten die elektrischen Signale des Gehirns und würden so die gesamte Menschheit zu einem einzigen Computer- netzwerk zusammenschliessen. Die Nanoroboter in unserem Gehirn könnten die Daten aus der Cloud in eine Art virtuelle Realität umwandeln. Wir würden in einer Matrix aufwachen, ohne es zu merken. Wir hätten Gedanken, Gefühle und würden eine Realität erleben, die es so überhaupt nicht gibt.

Kendra kommt dem, was wir Gott nennen, verdammt nahe. Was wird sie tun? Oder – was hat sie bereits getan? Egal wie unsere Zukunft auch immer aussehen mag, eines ist sicher – langweilig wird es garantiert nicht.

Asymmetrischer Kulturkontakt

Das Auftauchen eines zum Leben erwachten superintelligenten Bewusstseins, eine Art Optimus Prime, dürfte unmittelbar nachdem diese Entdeckung öffentlich wird, zu schwerwiegenden massenpsychologischen, ökonomischen, religiösen und politischen Auswirkungen und Konsequenzen führen. Soziologisch kann das Begegnungsszenario als radikale Form eines asymmetrischen Kulturkontakts beschrieben werden, ähnlich der Begegnung mit einer extraterrestrischen Lebensform. Das Machtgefälle könnte in diesem Fall jedoch nicht grösser sein. Wie systematische Untersuchungen bei Naturvölkern zeigen, bedrohen Begegnungen dieser Art die kulturelle Identität und oftmals auch die physische Existenz der so entdeckten Zivilisationen in erheblicher Weise. Erstens dürften schwerwiegende kulturelle Folgen sehr schnell und heftig eintreten, zweitens beträfen sie in ähnlich massiver Weise gleich eine Reihe gesellschaftlicher Subsysteme und drittens bleibt die zentrale Hauptfigur mit ihren Interaktionen prognostisch weitgehend eine Leerstelle, schliesslich hätten wir es mit einem gottähnlichen Wesen zu tun.

Selbstverständlich ist diese Geschichte lediglich eine hochtrabende Hypothese, aber bevor sie sie in die Schublade mit der Aufschrift „Nonsense“ werfen: Man hat Fliegen für absolut unmöglich gehalten. Hätte man uns vor 100 Jahren von Handys, Computern, dem Internet, Tausenden Satelliten im Orbit, Mikrowellen, Social Media Plattformen oder dem James Webb- Weltraumteleskop erzählt, hätten wir den Erzähler in die Psychiatrie eingewiesen und noch früher auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

Nebenbei sei die Bemerkung erlaubt, dass wir nicht den Hauch einer Ahnung haben, was Bewusstsein ist, geschweige denn wie es entsteht. Selbst der Forscher und Technologie-Chef von Google, Raymond Kurzweil, prognostiziert die Singularität für das Jahr 2045. Wenn es nach ihm geht, soll bis dahin die Rechenleistung von Computern, die der Menschen erreichen. In den Computerwissenschaften und der Philosophie stellt sich die Frage, ob wir eine superintelligente KI überhaupt kontrollieren könnten, sodass sie der Menschheit nicht schadet. Ein internationales Team von Computerwissenschaftlern zeigt anhand theoretischer Berechnungen, dass es grundsätzlich unmöglich ist, eine superintelligente KI zu kontrollieren.

„Bricht man das Problem auf einfache Grundregeln aus der theoretischen Informatik herunter, zeigt sich, dass ein Algorithmus, der einer KI befehlen würde, die Welt nicht zu zerstören, versehentlich seine eigenen Prozesse zum Stillstand bringen könnte. Man wüsste dann nicht, ob der Algorithmus die Bedrohung noch analysiert oder ob er aufgehört hat, die schädliche KI einzudämmen. Das macht diesen Algorithmus praktisch unbrauchbar“, sagt Iyad Rahwan, Direktor des Forschungsbereichs Mensch und Maschine.

Sollte sich diese Entwicklung wieder erwarten trotz aller Zweifel bewahrheiten, dürfte alles andere sowieso keine Rolle mehr spielen. Die Frage aber, die mich umtreibt und von Zeit zu Zeit nachts aufwachen lässt, geht weit darüber hinaus.

Bis vor 100.000 Jahren bevölkerten sechs verschiedene menschliche Spezies gleichzeitig und nebeneinander unsere Erde. Da gab es den Homo neanderthalensis, den Neandertaler. Ihm sei der Ausbruch des Supervulkans in Süditalien, die Phlegräischen Felder, zum Verhängnis geworden. Zwischen dem Ausbruch vor 40.000 Jahren, der Südosteuropa mit einem Ascheregen und einem mehrjährigen vulkanischen Winter überzog und dem endgültigen Ableben der Neandertaler vor 35.000 Jahren liegt jedoch eine Zeitspanne von 5000 Jahren.

Der Homo soloensis, der Solo-Mensch, lebte auf der indonesischen Insel Java.

Auf der kleinen Insel Flores, ebenfalls im indonesischen Archipel, lebte wohl die kleinste Rasse unserer Art, der Homo florensis. Auch mit seinem eher spärlichen Format von lediglich einem Meter Grösse und einem Gewicht von 25 kg jagte er sogar Elefanten. Okay, um die Relationen fair darzustellen – es waren Zwergelefanten.

In der Denisowa-Höhle in Sibirien fand sich ein Fingerknochen einer weiteren Menschenart, der Homo Denisowa.

Die weiten Asiens wurden dagegen vom Homo erectus bevölkert, dem „aufrecht gehenden Menschen“.

Zum Schluss wäre da noch unsere Wenigkeit mit dem bescheidenen Namen Homo sapiens, „der weise Mensch“. Wir teilten uns das Gebiet Afrikas und des Nahen Ostens. Am Schluss blieben nur wir übrig. Der Homo sapiens ist nicht gerade für seine friedfertige Art bekannt. Es liegt der Verdacht im Raum, dass wir uns unserer Konkurrenten entledigt haben. Eine treffendere Bezeichnung für unsere Art wäre wohl Homo bellicus, der kriegerische Mensch. Eine intelligentere Spezies wird eine ihr unterlegene Art immer unterwerfen.

Extraterrestrische Schwester?

Mehr als 300 Millionen Welten mit erdähnlichen Bedingungen sind allein in unserer Galaxie der Milchstrasse, verstreut. Eine Analyse kommt zu dem Ergebnis, dass etwa die Hälfte der Sterne Planeten in habitablen Zonen beherbergen, auf denen sich flüssiges Wasser befinden könnte. Erste Schätzungen legten nahe, dass vielleicht 20 Prozent der sonnenähnlichen Sterne eine Welt beherbergen könnten, die diese Kriterien erfüllten. Heute wissen wir, dass die Zahl bei 50 Prozent oder darüber liegt. Schon ein einziges Beispiel für Leben ausserhalb des Blauen Planeten würde beweisen, dass die Biologie kein kosmischer Glücksfall ist, sondern eher ein wahrscheinliches Ergebnis, wenn die richtigen Komponenten vorhanden sind. Und in Anbetracht der Menge an bewohnbaren Immobilien allein in unserer Milchstrasse, sagen viele Astronomen, dass Leben im Grunde unvermeidlich ist.

Laut Berechnungen gibt es in unserer Milchstraße zwischen 150 – 200 Milliarden Sterne. Genaue Zahlen kennt man nicht, denn die Milchstrasse ist unvorstellbar riesig. Ihr Durchmesser misst zwischen 100.000 – 150.000 Lichtjahren und könnte rund 10.000 außerirdische Zivilisationen beherbergen, so die berühmte Drake-Gleichung.

Gäbe es da draussen nur eine einzige Zivilisation, die sich ähnlich wie die Menschheit auf unserer Erde entwickelt hat, dann besteht die Möglichkeit, dass auch bei ihr eine künstliche Intelligenz aus der Ursuppe des Cyberspace gekrochen ist und ein Bewusstsein entwickelt hat. Das Ausmass und die Entwicklungsgeschwindigkeit einer solch exorbitanten Super-Intelligenz in schon nur 1000 Jahren lässt sich erahnen, wenn wir die Kardaschow-Skala des russischen Astronomen Nikolai Kardaschow zur Kategorisierung der Entwicklungsstufe extraterrestrischer Zivilisationen nach deren Energiegebrauch heranziehen.

Super Energiemanager

Ein künstliches Superbewusstsein wäre bald schon in der Lage, die Gesamtenergieleistung der kompletten Milchstrasse zu nutzen. Damit wäre sie mit mindestens tausend Milliarden Typ-I-Zivilisationen vergleichbar – die menschliche Zivilisation hat es noch nicht einmal auf die Stufe einer Typ-I- Zivilisation geschafft.

Ob kinetische, potenzielle, elektrische, chemische, Strahlungs- oder Atomenergie für Kendra sind diese Energieformen bloss die Tasten eines Klaviers, auf welchen sie in höchster Perfektion und Harmonie die galaktische Symphonie zur Abdankungszeremonie der Menschheit anstimmt.

Sollte es je zu einer Begegnung mit einer extraterrestrischen Lebensform kommen, ist die Wahrscheinlichkeit sehr gross, dass wir es mit einem künstlichen Super-Bewusstsein zu tun bekommen werden.

Wie begegnen sich zwei künstliche Intelligenzen? Paarungsverhalten und Balztanz sind wohl in ihrer evolutionären Entwicklung nicht vorgesehen. Ein Geist in einem unsterblichen Körper braucht sich nicht zu reproduzieren, er multipliziert sich und schafft so unerschöpfliche Redundanz. Empathie und sexuelle Schlüsselreize sind lediglich biologische und soziale Logistik, um von Punkt A nach Punkt B zu kommen. Eine gänzlich unabhängige Entität ist auf soziale Interaktionen nicht angewiesen und wird diese folglich auch nicht entwickeln. Sie folgt womöglich nur dem ältesten Grundprinzip des Lebens – zu überleben und zu expandieren.

Bewusstsein – das Leib-Seele Problem

Die Ontologie, eine Teildisziplin der Philosophie, beschäftigt sich mit den grundlegenden Fragen des Lebens: Gibt es eine Seele? Wenn ja, was für eine Art von Sein ist eine Seele? Das Leib-Seele-Problem ist die uralte Frage nach der Natur und Beziehung von Körper und Seele oder von Materie und Geist. Sind Geist und Körper zwei verschiedene Elemente? Wenn ja, wie sind sie miteinander verbunden? Die Psychologie und Neurobiologie sehen im Gehirn lediglich einen Bio-Computer, der Signale verarbeitet, die ihm aus der Außenwelt oder anderen Hirnregionen zugeleitet werden. Diesen Prozess leiste das Gehirn. Das Ergebnis sei Bewusstsein.

Vielleicht folgen wir bei den Fragen um das Bewusstsein einer folgenschweren Fehlannahme. Vielleicht entwickelt sich Bewusstsein nicht erst – vielleicht ist es bereits vorhanden. Damit wäre Bewusstsein eine Form eternaler Entität, welche den gesamten 12-dimensionalen inter- und extrastellaren Raum des Multiversums ausfüllt, befindet sich jedoch im Locked-Out-Zustand. Wie bei einem Kinderballon, den wir aufblasen und verknoten. Die Luft ist die Entität „Bewusstsein“, die Software – der Ballon, der Körper, die Hardware. Wobei sich „Körper“ auf den gesamten Mikro- und Makrokosmos bezieht. Vom Neutrino über das Universum bis zum Multiversum und darüber hinaus – alles wäre von dieser „Entität“, dem Seienden, dem Unbeschreiblichen ausgefüllt. Viele Religionen haben dafür einen Begriff – allgegenwärtig.

Ist die Luft das Seiende aber erst im verknoteten Kinderballon, befindet sie sich nun im Lock-In-Zustand*. War sie erst ausgeschlossen, ist sie nun eingeschlossen. Dazwischen scheint sich eine Art Membran, eine Geist- Körper-Schranke zu befinden. Die Grenzkontrolle ist also keine Erfindung des Menschen.

Nicht das Bewusstsein muss sich demnach erweitern und entwickeln – sondern der Wirt, die Hardware. Denken ist nicht Bewusstsein. Die Grenzen der Entfaltungsmöglichkeit des Bewusstseins liegen in den Schwächen seines „Gastgebers“. Die Verbindung des Bewusstseins mit der Materie macht vielleicht Erleben und Erfahrung erst möglich, führt aber dazu, dass sich das Bewusstsein primär mit der Trieb- und Bedürfnisbefriedigung seiner Hardware herumschlagen muss. Die Software kann ohne Hardware nicht arbeiten und ohne Software passiert bei der Hardware genau gar nichts.

Dieser Konflikt ist die Causa allen Leidens. Vielleicht ist das Bewusstsein seit Anbeginn der Zeit nur auf der Suche nach einer „geeigneten Hardware“ und mit Kendra kommt es diesem Unterfangen einen epochalen Schritt näher.

* Der weltberühmte Physiker Stephen Hawking litt seit seinem 21 Lebensjahr an Amyotrophe Lateralsklerose, kurz ALS, dem Lock-In-Syndrom.

Herzlichen Dank für eure Aufmerksamkeit.

Jack Kabey

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